Fortbildungen im Projekt "Unterstützung in Vielfalt"

(Jul 2017) Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen mit Minderjährigen mit Migrations- und Fluchtgeschichte

Auf Anregung des Jugendamtes Märkisch-Oderland organisierten die Prozessbegleiterinnen des Bildungsteams zwei Workshops für Lehrkräfte, Mitarbeiter_Innen von freien Trägern und aus dem Jugendamt. Die Erwartungen der Teilnehmenden, bezogen auf das Thema „Nähe und Distanz“ wurden vorab von der Referentin Sabine Rotte abgefragt. In praktischen Übungen, anhand von Erfahrungsaustausch und Biografiearbeit, wurde unter anderem den Fragen nachgegangen, wie professionelle Nähe hergestellt werden kann und wo persönliche Grenzen in der pädagogischen Beziehungsarbeit liegen.

(Jul 2017) Migrationssensibler Kinderschutz

Die Fortbildung fand unter der Leitung von Regina El Zaher am Jugendamt Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin statt. Die Referentin gab zunächst unter der Fragestellung „Gleiches Recht für alle!?“ einen Überblick über Standards im Kinderschutz. Welche Belastungen und Ressourcen durch Migration entstehen, wurde ebenso thematisiert wie die Rolle von Kultur, Familie und Erziehung in diesem Prozess.

(Mrz 2017) Grundzüge der Traumapädagogik

Aufgrund der positiven Rückmeldungen zur Fortbildung von Anne Pelzer (BUNT.B e.V.) und dem Wunsch der Teilnehmenden, das hier im Herbst 2016 bereits angeschnittene Thema "Trauma" weiter zu vertiefen, haben wir die Referentin für eine Fortbildung zu diesem Thema eingeladen. Teilgenommen haben Fachkräfte aus drei der im Projekt begleiteten Jugendämter, die sich über ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus Berlin und Brandenburg austauschen konnten. Der inhaltliche Fokus lag unter anderem darauf, die Teilnehmer_Innen über Ursachen aufzuklären, sie für Anzeichen von Traumatisierung zu sensibilisieren und ihnen konkrete Maßnahmen zur Hilfestellung an die Hand zu geben.


(Mrz 2017) Grundzüge der Traumapädagogik für die Arbeit mit jungen Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte

Die Veranstaltung im Jugendamt Ostprignitz-Ruppin fand unter der Leitung von Sabine Rotte statt. Nach einem fachlichen Input der Referentin sammelten die Teilnehmenden Fallbeispiele aus ihrem Arbeitsalltag, die anschließend in Arbeitsgruppen besprochen und abschließend präsentiert wurden. Ein besonderer Augenmerk lag auf der Reflexion der eigenen Handlungsweise in Konfliktsituationen.

(Feb 2017) Was tun in Ausnahmesituationen? – Erarbeitung von Notfallplänen

Auf Einladung des Jugendamtes kamen bei diesem Workshop Freie Träger aus dem Bereich Jugendwohnen des Landkreises Märkisch-Oderland zusammen. In Kleingruppen wurden Vorgehensweisen in Ausnahmesituationen wie Geiselnahme, Waffengebrauch, Körperverletzung oder Suizid besprochen. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Prozessbegleiterinnen des Bildungsteams. Im Anschluss werden die Ergebnisse von den Teilnehmenden in ihre Organisationen zurück getragen. Ein Erfahrungsaustausch zur Implementierung der Notfallpläne wird folgen.

(Jan 2017) Fortbildung zu Interkulturellen Kompetenzen am Länderbeispiel Afghanistan

Die Veranstaltung in Neuruppin brachte Vertreter verschiedener Ämter und Einrichtungen zusammen, so etwa Fachkräfte aus Jugend-, Gesundheits- und Sozialämtern, Jobcenter und Kindertageseinrichtungen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Nach einem einführenden Vortrag durch die Referentin Nicole Birtsch hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag auszutauschen. Am Beispiel Afghanistans entstand ein differenziertes Bild einer Gesellschaft mit heterogener Bevölkerungsstruktur, komplexen machtpolitischer Faktoren und Menschen mit unterschiedlichen Bildungswegen. Hierdurch, wie durch die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Erwartungshaltungen, konnten die Teilnehmenden ein besseres Verständnis und einen differenzierten Blickwinkel auf ihre Interaktion mit Migrant_innen entwickeln.


(Dez 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" in Neuruppin

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung fand am 08. + 09.12.2016 in Neuruppin eine Fortbildung zu „Interkulturellen Kompetenzen" statt. Die Bildungsteam-Referentinnen Ewa Niedbala und Renate Pulz öffneten den Raum zur Reflexion über die eigene Arbeit, die Auseinandersetzung mit handlungsbezogenem Wissen zu Vorurteilen, (Gruppen-)Kategorisierungen, Diskriminierungsformen, Fluchthintergründen und Fluchtverteilungen sowie den Implikationen für eine professionelle Haltung in der haupt- wie ehrenamtlichen Arbeit. Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Nov + Dez 2016) Fortbildung "Einführung ins Migrationsrecht und Schnittstelle Migrationsrecht SGB VIII" in Charlottenburg-Wilmersdorf

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Charlotenburg-Wilmersdorf fand am 28.11. + 02.12.2016 die Fortbildungsveranstaltung "Einführung ins Migrationsrecht und Schnittstelle Migrationsrecht SGB VIII" statt. Für die durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderte Veranstaltung konnten wir Prof. Marion Hundt gewinnen.


(Nov 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen und Diversity im Umgang mit jungen Menschen mit Migrationshintergrund"

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg fand am 30.11.2016 die Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen und Diversity im Umgang mit jungen Menschen mit Migrationshintergrund“ statt. Als Referentin konnten wir Anne Pelzer von BUNT.B e.V. in Hamburg gewinnen. Zwischen einem fachlichen Input zu Migrationsursachen und rechtlichen Aspekten ging es auch um den Umgang mit Traumata. Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Nov 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" am Beispiel Syrien in Neuruppin

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Neuruppin/OPR fand am 21.11.2016 eine Fortbildung zu Interkulturellen Kompetenzen/reflexivem Kulturverständnis am Beispiel des Herkunftlandes Syrien statt. Die Referentin Petra Becker gab einen Einblick in geschichtliche und politische Hintergründe, schuliche und gesellschaftliche Strukturen sowie politische Entwicklungen in Syrien. Vielfältige Fragen vom System Kita über Konfliktursachen bis hin zu Fluchtfolgen konnten erörtert werden und sollen zu einer größeren Achtsamkeit den Klient_innen gegenüber führen. Von den Teilnehmenden wurden vor allem persönliche Eindrücke, Informationen zum Schulsystem, die bessere Einordnung individueller Fluchtnarrative und die schlichte Erkenntnis, dass es "DEN Syrer" nicht gebe positiv hervorgehoben. Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Okt 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" am Beispiel der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund in Neuruppin

Im Jugendamt Ostprignitz-Ruppin fand am 28.10.2016 eine Fortbildung zur Situation von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund statt. Die Referentin Sabine Rotte lud die Teilnehmenden zu einer Auseinandersetzung mit eigenen Wahrnehmungen und Vorstellungen von Rollenbildern in Bezug auf die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund ein. Von den Teilnehmenden gab in der Auswertung der Veranstaltung den Wunsch sich mit verschiedenen Rollenbildern in unterschiedlichen Herkunftsländern (z.B. Somalia) zu beschäftigen. Die Fortbildung war Teil des Prozesses zur Interkulturellen Öffnung der Jugendhilfe.


(Okt 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" am Beispiel Afghanistan in Neuruppin

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Neuruppin/OPR fand am 26.10.2016 eine Fortbildung zu Interkulturellen Kompetenzen/reflexivem Kulturverständnis am Beispiel des Herkunftlandes Afghanistan statt. Nicole Birtsch gab einen informativen Einblick in Lebensweisen, schuliche und gesellschaftliche Strukturen, politische Entwicklungen in Afghanistan. Von den Teilnehmenden wurden vor allem die persönliche Blickerweiterung, das größere Verständnis der politischen Hintergründe und der Rolle der Nachbarstaaten positiv hervorgehoben. Für den konkreten Arbeitsalltag  erhoffen sich die Teilnehmenden eine bessere Nachvollziehbarkeit von Widersprüchen sowie eine klarere Formulierung von Bedarfen - auch dem nach Aufklärung und Personal (Dolmetscher_innen). Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Sep 2016) Fortbildung "Einführung ins Migrationsrecht und Schnittstelle Migrationsrecht SGB VIII"

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Neuruppin/OPR fand am 30.09.2016 die Fortbildungsveranstaltung "Einführung ins Migrationsrecht und Schnittstelle Migrationsrecht SGB VIII" statt. Für die durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderte Veranstaltung konnten wir Prof. Marion Hundt gewinnen.


(Juli 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" am Beispiel Syrien in Neuruppin

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Neuruppin/OPR fand am 06.07.2016 eine Fortbildung zu Interkulturellen Kompetenzen/reflexivem Kulturverständnis am Beispiel des Herkunftlandes Syrien statt. Die Referentin Petra Becker gab einen Einblick in geschichtliche und politische Hintergründe, schuliche und gesellschaftliche Strukturen, politische Entwicklungen in Syrien. Vielfältige Fragen vom System Kita über Konfliktursachen bis hin zu Fluchtfolgen konnten erörtert werden und sollen zu einer größeren Achtsamkeit den Klient_innen gegenüber führen. Von den Teilnehmenden wurden vor allem persönliche Eindrücke,  Informationen zum Bildungssystem und die schlichte Erkenntnis, dass es nicht "DEN Syrer" gebe positiv hervorgehoben. Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Juni 2016) Fortbildung "Interkulturelle Kommunikation"

Am 29. + 30.06.2016 fand in Neuruppin für Wachschutzpersonal, Sozialpädagog_innen und Ehrenamtliche die Fortbildung "Interkulturelle Kommunikation" in Zusammenarbeit mit den Neuruppiner Kliniken statt. Lobend hervorgehoben wurde vor allem der Raum zur Reflexion über die eigene Arbeit, die Auseinandersetzung mit handlungsbezogenem Wissen zu Vorurteilen, (Gruppen-)Kategorisierungen, Fluchthintergründen und Fluchtverteilungen sowie die Implikationen für eine professionelle Haltung in der haupt- wie ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte. Dieses Wissen ändere beispielsweise die Haltung in der Begegnung mit Geflüchteten und lasse sie weniger als homogene Gruppe oder als Bittsteller wahrnehmen. Gefördert wurde die Veranstaltung von den Neuruppiner Kliniken und "Partnerschaft für Demokratie" - OPR sowie dem Asyl-, Migrations-, und Integrationsfonds (AMIF).


(Mai 2016) Fortbildung „Interkulturelle Kompetenzen" am Beispiel Afghanistan in Strausberg

Im Rahmen der Prozessbegleitung der interkulturellen Öffnung im Jugendamt Strausberg/MOL fand am 23.05.2016 eine Fortbildung zu Interkulturellen Kompetenzen/reflexivem Kulturverständnis am Beispiel des Herkunftlandes Afghanistan statt. Masuod Yousefzada gab einen authentischen Einblick in Lebensweisen, schuliche und gesellschaftliche Strukturen, politische Entwicklungen in Afghanistan. Von den Teilnehmenden wurden vor allem die persönliche Blickerweiterung, die Selbstreflektion von Erwartungen und von Eigen- und Fremdwahrnehmungen positiv hervorgehoben. Die Veranstaltung hat stattgefunden im Rahmen des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.


(Dez. 2015) Fortbildung "Interkulturelle Kommunikation" in Neuruppin

Am 8. + 9.12.2015 fand in Neuruppin für Wachschutzpersonal, Sozialarbeiter_innen und Ehrenamtliche die Fortbildung "Interkulturelle Kommunikation" in Zusammenarbeit mit den Neuruppiner Kliniken statt. Gefördert wurde sie im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" und des aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderten Projektes Unterstützung in Vielfalt - Interkulturelle Öffnung der Jugendhilfe in Berlin und Brandenburg.