Bildungsbausteine gegen antimuslimischen Rassismus – für eine demokratische und pluralistische Gesellschaft (2020)

Bildungsbausteine gegen antimuslimischen Rassismus – für eine demokratische und pluralistische Gesellschaft

Die Ablehnung des Islams sowie von Muslim*innen und als muslimisch markierten Menschen hat in den letzten Jahren in der Bundesrepublik deutlich zugenommen. Sie ist längst nicht mehr als ein Phänomen weniger zu verstehen. Antimuslimischer Rassismus findet sich in der Mitte der bundesrepublikanischen Gesellschaft wieder und stößt auf Zuspruch. Dieser Zuspruch macht auch nicht vor Instituionen wie Schule und Hort halt.

Mit unserem Vorhaben möchten wir sowohl Multiplikator*innen als auch Kinder stärken, antimuslimischen Rassismus zu erkennen und ihm entgegenzuwirken. Dabei ist die Bildungsarbeit zu diesem Thema eng verknüpft mit Menschenrechtsbildung, einer wesentlichen Grundlage für den Fortbestand demokratischer Gesellschaften.

Um dem eigenen pädagogischen Auftrag gerecht zu werden und das „Recht auf Bildung“ für jedes Kind zu ermöglich ist es unerlässlich, den negativen Effekten von Diskriminierung entgegenzuwirken. Besonders betroffen sind Kinder mit Migrationsgeschichte, bzw. türkisch, muslimisch markierte Kinder.

In dem geplanten Vorhaben möchten wir deshalb einen wesentlichen Fokus auf die Qualifizierung und Reflexion von Multiplikator*innen legen, die mit Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren arbeiten (Lehrkräfte, Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen).

Das Projekt wird gefördert vom Berliner Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Hier geht es zur Pressemitteilung der Senatsverwaltung, mit der die Förderung angekündigt wurde.